Beim Silokörper gilt Aluminium seit vielen Jahren als Standard; mit der wachsenden Palette transportierter Produkte sind jedoch Körper aus Edelstahl und faserverstärktem Kunststoff (FRP) zu starken Alternativen geworden.
Edelstahl: Hygiene und Robustheit
Für Produkte in Lebensmittelqualität und chemisch reaktive Pulver ist Edelstahl in puncto Oberflächenhygiene und Reinigbarkeit die sicherste Wahl. Seine Verschleiß- und Schlagfestigkeit ist hoch; die Nachteile sind das dichtebedingt höhere Leergewicht und die Anfangsinvestition.
Komposit: Leichtbau und Isolierung
FRP-Körper bieten selbst gegenüber Aluminium einen erheblichen Gewichtsvorteil; dank ihrer geringen Wärmeleitfähigkeit sorgen sie bei temperaturempfindlichen Produkten für natürliche Isolierung und kennen keine Korrosionsprobleme. Dem stehen anspruchsvollere Schadensdiagnose und Reparatur gegenüber, und das Herstellernetz ist nicht so dicht wie bei Metallkörpern.
Entscheidungstabelle
- Priorität Lebensmittel- und Chemiehygiene: Edelstahl
- Maximale Nutzlast und Kraftstoffökonomie: Komposit
- Ausgewogene Kosten und dichtes Servicenetz: Aluminium
- Gemischtes Produktportfolio: hybride Bewertung nach Kammer- und Dichtungsdetails
Die richtige Entscheidung beginnt mit der Liste der zu transportierenden Produkte; der Werkstoff des Körpers muss nach dem aggressivsten Produkt dieser Liste gewählt werden.